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Der Einführung eines Risikoprozesses
In jedem Unternehmen müssen Risiken bewusst erfasst und in regelmässigen Abständen bewertet werden. Dies hat in einem klar festgelegten Prozess zu erfolgen.
Der Erarbeitung eines nachhaltigen Krisenbewältigungskonzepts
Ein solches Konzept beschreibt die für die Resilienz der Organisation erheblichen Elemente, legte die Methode des Vorgehens bei der Krisenbewältigung fest und beschreibt die verschiedenen Instrumente welche zur Anwendung kommen sollen. Ziel des Ganzen muss sein, die ersten Schritte in einem Krisenfall automatisch ablaufen zu lassen, um dann in einem zweiten Schritt mit lageangepassten Massnahmen möglichst rasch wieder die betriebliche Leistungsfähigkeit zu erreichen.
Der Etablierung einer Resilienzkultur
Die Unternehmung widerstandsfähig, resilient zu machen ist nicht nur eine Sache der richtigen Prozesse. Es geht vor allem um die richtige Einstellung aller, nicht nur der "Führungsetage". Resilienz ist ein direkter Ausfluss der richtigen Führungskultur.
Der Formulierung von Prozessbeschrieben zu Sofortmassnahmen, Kommunikation und Stabsarbeit
Ohne klar definierte Standards erreicht man keine verlässliche Resilienz. Es braucht schriftliche Konzepte, Pläne und Checklisten. Eines der wichtigsten Instrumente ist dabei ein klares Kommunikationskonzept. Und es geht nicht ohne regelmässige Schulung und entsprechenden praxisnahen Übungen.
Zentrale Elemente dabei sind:
Reaktionsfähigkeit der Organisation erhöhen
Sich nicht überraschen lassen, lautet das Motto. Und wenn etwas Unerwartetes eintritt, so muss man in der Lage sein, nach kurzer Problemerfassung erste Sofortmassnahmen zu treffen.
Vorbereitete Verzichtsplanung
In der Krise muss man sich auf das Wesentliche konzentrieren. Die Schwierigkeit liegt darin, sich zu entscheiden, was denn im konkreten Fall wichtiger und was unwichtiger ist für den Unternehmenserfolg.
Training
Krisenfestigkeit und Agieren in der Krise lassen sich trainieren.
Die Stabsarbeit wie auch die Kommunikationsführung sind zentrale Faktoren der Krisenbewältigung.
Beide Tätigkeiten lassen sich hervorragend trainieren in regelmässigen kleineren Übungen mit allen Verantwortlichen. So gelangt man zu Automatismen und nur diese funktionieren unter Druck.
Mentale Bereitschaft der Führung sicherstellen
Pläne sind wichtig. Doch die konkrete Realität richtet sich nie danach. Die Planungstätigkeit als solche ist entscheidend, d.h. die fortwährende Beschäftigung mit dem Krisenfall. Erst damit erreichen wir Resilienz.
Allgemeine Vorsorgeplanung
Die Vorsorgeplanung besteht nicht zuletzt in ganz konkreten Arbeitsdokumenten:
- der Zusammensetzung des Krisenstabes
- der Liste der Erreichbarkeiten,
- der anzuwendenden Normprozesse
- etc.
Ohne all diese Instrumente verliert man in der Krise wertvolle Zeit.
Wir lieben Herausforderungen.
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